Sagen, Erzählungen und Geschichten die unseren Ort betreffen.

Liedpostkarte von G. Roth

Vogtlandlied

    Mei Vugtland, ach wie bist du schie !
     
    Mei Vugtland, ach wie bist du schie,
    wenn früh de Walder schte rauschen,
    un ich kann af dīr Felskupp stieh
    un kannins griene Tal no lauschen.
    īs is feierlich wie in dīr Kirch,
    kä Ton vun Alletogsgewärg.
    Mei Vugtland, ach wie bist du schie,
    wenn iwern Barg tutt sich de Sunn aufgieh.
    Mei Vugtland, ach wie bist du schie,
    wenn iwern Barg tutt sich de Sunn aufgieh.
     

    Un is geeng Oomd ze End mei Wark,
    un rut dīrglänzen alle Spitzen,
    do machī ich mich nauf af mein Barg,
    e Stickel dort in Ruh ze sitzen.
    De Sunn, die gieht, de Dammring sinkt,
    e Reh, des grost, dīr Manden blinkt.
    Mei Vugtland, ach wie bist du schie,
    wenn af dīr Heh ich in dīr Oomdsunn stieh.
     
    Un muß ins frmme Land ich zieh,
    do krieg vīr Hämmwieh ball ich Schmarzen,
    unīs drickt mich manchmol Sorg un Mieh,
    bis ich lieg an dein Mutterharzen,
    do werd mīrsch wuhl, do find ich Ruh,
    do frät mich, wos ich hob un tu.
    Mei Vugtland, ach wie bist du schie,
    wenn ich dīrhamm be mein leim Leiten bie.
     

Text und Musik von Gotthold Roth